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Elterngeldhöhe für Selbstständige – mit diesen Beträgen kannst du rechnen

Stefanie Lehnes Coaching für Selbständige Mütter

Stefanie Lehnes

your business. your baby

Kategorie: Elterngeld

Egal, ob Unternehmerin oder frei Schaffende, als Business-Frauen interessiert euch zum Thema Elterngeld natürlich ganz besonders eins: Zahlen. Wie ist die Elterngeldhöhe für Selbstständige? Wie hoch ist der monatliche Mindestbetrag der Zuwendungen? Gibt es einen Maximalbetrag? Lasst uns diese Fragen ein für alle Mal klären.

Die Familienplanung ist bei vielen Geschäftsfrauen ein Thema, das mit vielen Fragezeichen rund um die Elternzeit, das Elterngeld und den Fortbestand des zweiten Babys, des Business, belegt ist. Doch wer eine Familie gründen will, der muss sich früher oder später dem Informationsgewirr zum Thema widmen.

Die Mutter aller Fragen, die man sich als Geschäftsfrau stellt, ist wohl die folgende: „Kann ich mir das denn überhaupt leisten?“.

 

Kinderwunsch bei Selbstständige

Familienplanung – für viele Selbstständige ein Thema mit vielen Fragezeichen

Damit ihr mit einem guten Bauchgefühl in die hormongeladene Zeit gehen könnt, hier alle Fakten rund um die Elterngeldhöhe für Selbstständige. Denn schließlich wollt und müsst ihr wissen, ob und vor allen Dingen mit wieviel monatlicher finanzieller Unterstützung ihr rechnen könnt.

 

  • Der Mindestzuwendungsbetrag liegt beim Basis-Elterngeld bei 300 € monatlich. Das gilt für Alle. Von der angestellten Geringverdienerin, bis hin zur Selbstständigen, bei der die Umsätze im Wirtschaftsjahr vor der Geburt nur sehr gering ausfielen.
  • Der Maximalbetrag für den Elterngeldbezug liegt bei 1.800 € im Monat (ggfs. zzgl. eventueller Geschwisterboni oder Mehrlingszuschläge). Ein monatliches Netto-Einkommen über 2.770€ wird also nicht berücksichtigt. Diesen Betrag bezeichnet man als Kappungsgrenze. Weitere Informationen dazu, könnt ihr hier nachlesen.
  • Als Selbstständige dient der letzte Einkommenssteuerbescheid als Berechnungsgrundlage für die Elterngeldhöhe. Dieser muss bei der zuständigen Elterngeldstelle mit allen anderen Unterlagen eingereicht werden. Dort wird das genannte Einkommen dann durch 12 geteilt, um so das Monatsdurchschnittseinkommen zu ermitteln.
  • Liegt dieses Monatsdurchschnittseinkommen unter 1.240€, liegt der Zuwendungssatz bei 67% (mindestens aber 300 €/Monat).
  • Liegt das Monatsdurchschnittseinkommen bei über 1.200€, liegt der Zuwendungssatz bei 65% – maximal jedoch bei 1.800 € im Monat.
  • Solltet ihr euch für die Beantragung von Elterngeld Plus entscheiden, dann streckt ihr o.g. Auszahlung im Grunde auf mehr Monate. Maximal 24 Monate lassen sich abdecken. Der monatliche Auszahlungsbetrag verringert sich aber natürlich entsprechend. Wenn ihr die vollen 24 Monate in Anspruch nehmen möchtet, liegt der monatliche Auszahlungsbetrag bei 50% der zunächst errechneten Summe.

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Natürlich kannst du – im Idealfall – die Höhe des Elterngeldes etwas beeinflussen. Denn das ist ja das Schöne als Geschäftsfrau – die Gestaltungsfreiheit. Da bei uns Selbstständigen und frei Schaffenden die letzte Einkommenssteuererklärung als Berechnungsgrundlage herangezogen wird, bietet es sich an, im Jahr vor der Geburt möglichst hohe Umsätze zu machen. Wer also in der glücklichen Lage ist, und um Erkrankungen und Auftragsflauten herumkommt und die Umsätze maximiert, der kann sich über höhere Zuwendungsbeträge freuen.

Leider spielt das Leben aber nun einmal nicht immer so, wie wir das gerne hätten. Solltet ihr also eine der Unglücklichen sein, die mit Verdienstausfällen z.B. aufgrund von Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen hatte und dasVorjahreseinkommen deswegen schlechter ausfällt als sonst, dann lest unten meinen Tipp.

Habt ihr Fragen dazu? Oder habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht, als Geschäftsfrau eine Familie zu gründen? Schreibt mir doch einen Kommentar!

xoxo
Steffi 

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